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Ein paar Gedanken zu Pegida, Lügenpresse etc


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#1 Gepard

Gepard
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Posted 23 August 2015 - 01:58:07 PM

Ich glaube der eine oder andere von Euch wird es aus den Medien mitbekommen haben: in den südlichen Regionen Ostdeutschalnds brodelt es.

Ich kann und will nicht gutheißen, was hier, quasi vor meiner Haustür passiert. Ich kann aber verstehen, warum es passiert und warum es gerade hier im Süden Ostdeutschlands passiert.

Die Menschen haben es satt. Sie haben es satt von Oben belogen zu werden. Sie haben es satt für dumm verkauft zu werden. Es ist für sie wie ein Deja vu. Denn so etwas hatten wir bereits einmal. Damals gab es eine Partei, die den Anspruch erhob immer Recht zu haben. Und wer dagegen aufmuckte bekam den obergroben Hammer zu spüren.

Heute gibt es keine allmächtige Partei mehr. Gott sei Dank. Aber es gibt einen allmächtigen Mainstream. Und der besagt: "Alle Ausländer sind gut! Nur wir Deutschen sind schlecht." Und wer etwas gegenteiliges sagt ist ein Nazi. So einfach ist das heutzutage.

 

Und damit bin ich bei Pegida. Weiß jemand von Euch, warum Pegida entstand?

Nun die Geschichte geht so: Hier im Süden Ostdeutschlands ist es Brauch, dass Politiker und Verwaltungen von oben herab über die Köpfe der Menschen hinweg bestimmen. Es wird durchregiert und oftmals ohne Sinn und Fachverstand. Und die Leute haben sich das ein Vierteljahrhundert gefallen lassen. Wir haben die höchsten Straßenausbaubeiträge, die höchsten Abwassergebühren, die teuerste Müllentsorgung. Selbst für das Regenwasser was auf unsere Dächer fällt müssen wir bezahlen. Hätte sich Honecker so einen Quatsch erlaubt, dann hätte man ihn 89 an der nächsten Laterne aufgehängt.

Aber heutzutage ist so was Gang und Gäbe.

Es war im letzten Herbst, als es einigen Politikern und Verwaltungsbeamten in den Kopf kam ein paar neue Asylbewerbeheime einzurichten. Dagegen ist ja nichts zu sagen, wenn es denn richtig gemacht wird. Aber dazu die Verwaltunghier nicht fähig. Man nahm sich alte Schulen, machte eine Kurzsanierung und innerhalb von 3, 4 Wochen war das Asylbewerberheim bezugsfertig. Die Leute vor Ort wurden mit einem lapidaren Dreizeiler informiert. Kein Wunder, dass es zu Unmutsäußerungen kam. Erst wurde die Schule leergezogen, dann verschwand der Polizeiposten aus dem Ort, dann kamen die Asylbewerber.

Wenn sich nun genügend Leute um die Asylbewerber kümmern würden, dann wäre die Lage erträglich. Aber in Sachsen kümmert sich ein (1) Beamter um zweihundert (200) Asylbewerber. So steht es im Gesetz. In der Praxis beträgt das Verhältnis eher 1: 350 oder noch schlimmer.

Im Ergebnis haben die Asylbewerber keine Ahnung wie sie sich hier verhalten sollen. Sie sprechen unsere Sprache nicht. Kennen weder unsere Sitten und Gebräuche und schon gar nicht unsere Gesetze. Und dann benehmen sie sich wie sie es aus ihrer Heimat gewohnt sind.

Tja und genau hier liegt der Hase im Pfeffer.

Wir Deutsche, zumindest in meiner Gegend, lieben nunmal Recht und Ordnung. Wenn ein Fremder der Meinung ist, er könne einfach so in einen Vorgarten schei..ßen oder sich im Obstgarten bedienen, oder mitten im dichtesten Verkehr bei Rot quer über eine Ampelkreuzung latschen, dann kommt das hier nicht gut an. Es kommt auch nicht wirklich gut an, wenn ein dunkelhäutiger Mann ein 13 jähriges blondes Mädchen auf offener Straße anspricht, anzügliche Gesten macht und "Wollen ficken!" sagt. Es kommt auch nicht gut an, wenn der Vater eines kleinen arabischen Jungen im Kindergarten von den Kindergärtnerinnen verlangt sich zu verschleiern, damit sein Sohn nicht von ihren Aussehen beleidigt wird. Es kommt auch nicht gut an, wenn in Leipzig zwei ausländische Familien mit Messern aufeinander losgehen. Oder in Suhl ein Ausländerwohnheim von seinen Bewohnern zerlegt wird.

Und es kommt überhaupt nicht gut an, wenn in der überregionalen Presse in großer Aufmachung berichtet wird, Ausländerfeinde hätten in Dresden einen Asylbewerber niedergestochen und danach 13.000 Gutmenschen auf die Straße getrommelt werden um dagegen zu demonstrieren. Und besonders ärgerlich wird die Sache, wenn dieselben Medien ein paar Tage später kein Wort über das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen verkünden, nämlich, dass der Mörder des einen Asylbewerbers ein anderer Asylbewerber gewesen ist. Der Schritt zum Vorwurf der "Lügenpresse" ist nachvollziehbar.

 

Es kommt auch nicht gut an, wenn allenorten Asylbewerberheime aus dem Boden sprießen, sich ein paar Leute eine goldene Nase daran verdienen und die Probleme vor Ort von Politik und Verwaltung ignoriert werden. Turnhallen werden in Beschlag genommen, Sportvereine werden vor die Tür gesetzt, der Sportunterricht findet nur noch im Freien statt, die Trainerausbildung kommt in Leipzig zum erliegen und und und.

Überall zeigt sich wie unfähig und überfordert "die da Oben" sind.

Und so ist es momentan für die Rattenfänger sehr einfach, denn der Volkszorn auf "die da Oben" ist vorhanden. Er wird aber ganz geschickt auf die Asylbewerber gelenkt.

 

Und mal ganz ehrlich, so wie ich die Lage einschätze, wird es langsam explosiv.

Ich hoffe, dass alles glimpflich ausgehen wird. Aber wirklich hoffnungsvoll bin ich nicht.

 

 



#2 Gepard

Gepard
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Posted 25 August 2015 - 02:01:23 AM

Wieso kommt es gerade in Sachsen zu solchen Ausschreitungen wie letztes Wochenende in Heidenau?

Ich bin der Meinung, dass wir es hier mit einem kompletten Staatsversagen hinsichtlich der Asylbewerber zu tun haben. Nun vielleicht nicht gleich ein komplettes versagen, es gibt aber ungewöhnlich viele Fehlleistungen hier in Sachsen. Mit anderen Worten es wird von staatlicher Seite unüberlegt gehandelt und panikartig reagiert, weil man völlig überfordert ist und sich nie Gedanken darüber gemacht hat, was in einer Extremsituation zu tun ist. Was nicht durchdacht ist wird nicht geübt, was nicht geübt wird geht schief. Diese alte Weisheit bewahrheitet sich in Sachsen immer wieder. Und mich erinnert das Ganze an die Hochwasserflut von 2002, wo staatlicherseits nichts funktionierte, aber auch wirklich gar nichts. Es wurde damals panikartig gepfuscht.

Und heute haben wir das selbe in grün. Nur eben mit einem gewaltigen Zustrom von Asylbewerbern.

Um mit dem Ansturm klar zu kommen wurden in Dresden und Chemnitz Zeltlager aufgebaut. Dagegen ist zunächst mal nichts zu sagen, wenn man es denn richtig machen würde. In Chemnitz waren offensichtlich unfähige Leute am Werk. Zeltlager müssen so aufgebaut werden, dass sie auch mal einem Regenguss standhalten. D.h. ich muß die Zelte entweder auf Holzböden aufstellen oder ich muß prophylaktisch Entwässerungsgräben um die Zelte ziehen und dann für einen geregelten Abfluß des Wassers sorgen. Das habe ich bei den Jungpionieren gelernt und manch anderer bei den Pfadfindern. In Chemnitz wußte das niemand. und als es regnete schwamm denen das Zeltlager weg. Pfusch am Bau, würde ich mal hier sagen.

Die Leute, die dort untergekommen waren mußten irgendwo hin. Die Landesdirektion Sachsen schickte daraufhin E-Mails an die Bürgermeister verschiedener Städte in denen stand, dass diese oder jene Turnhalle von Staatswegen beschlagnahmt wird um Asylbewerber unterzubringen. Die Bürgermeister hatten eine Reaktionszeit von 24 bis 48 Stunden um alles zu organisieren. Für eine Information der Bürger blieb keine Zeit. Die erfuhren aus der Zeitung was da kommen wird und waren entsprechend ungehalten. Selbst Leute, die pro Asyl gestimmt sind, waren über das Vorgehen der Landesregierung mehr als verärgert.

Und in solch einer Situation benötigt es nur ein paar verbaler Brandstifter und die Lage eskaliert.

So geschehen in Heidenau. Der Bürgermeister erhielt kurz vor Feierabend eine Mail, daß seine Stadt innerhalb von 36 Stunden eine unbekannte Zahl an Asylbewerbern aufzunehmen und sie in einem alten Baumarkt unterzubringen hat. Die Landesdirektion hielt es noch nicht einmal für nötig zum Telefon zu greifen. Der Befehl kam per Mail.

Und dann war die Kacke am dampfen, weil der Bürgermeister und seine Stadtverwaltung gar nicht in der Lage sein konnte alles notwendige zu organisieren.

In dieser Situation hat die NPD die Initiative ergriffen und die ganze Sache flog den Verantwortlichen um die Ohren.

Hätte man die Bürger der Stadt eingebunden, sie um Mithilfe gebeten, ihnen vollste staatliche Unterstützung und eine Aufstockung der lokalen Polizei versprochen, dann wäre nichts passiert. Aber so läuft das hier in Sachsen leider nicht. Hier heißt es "Bürger halt die Fresse und tu was Dir gesagt wird. Und bezahlen darfst Du den Quatsch dann auch noch." Kein Wunder, dass nur noch weniger als 40% zu den Wahlen gehen.

 

Ich weiß, dass es andernorts viel besser läuft. Ich kenne da Orte in Brandenburg, wo der Landrat des Kreises, zusammen mit dem Bürgermeister viele Wochen vor der Ankunft der Asylbewerber Kontakt zu den Bürgern aufgenommen hat und sich bemühte bestehende Ängste ernst zu nehem und sie auszuräumen. Es wurde unter den Bürgern dafür geworben, die Asylbewerber willkommen zu heißen und sie zu integrieren. Und irgendwie funktioniert es.

Ich frage mich, warum so etwas in Sachsen nicht geht?


Edited by Gepard, 25 August 2015 - 02:04:18 AM.


#3 Gepard

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Posted 02 September 2015 - 12:33:34 PM

Ich habe mir am letzten Wochenende den "Spass" gemacht und bin nach Heidenau gefahren. So weit ist das nun auch wieder nicht von mir entfernt.
Es lag schon eine eigenartige Athmosphäre über der Stadt. Auf der einen Seite war alles ruhig, aber auf der anderen Seite wirkte es auch irgendwie bedrückend. Ich habe mit Leuten in der Innenstadt gesprochen. Die machten sich Sorgen, wegen des schlechten Rufes, den die Stadt nun weg hat, aber auch wegen der Asylbewerberunterkunft. Vor allem aber wegen der ungewissen Zukunft.Keiner weiss was da noch auf sie zukommt.
Ich bin dann auch zu dem ehemaligen Praktiker Baumarkt gefahren.
Ja, man hat dort ein Willkommesfest gefeiert, aber wenn man die rosarote Brille weggelegt hat und bewußt hinter die Friede Freude Eierkuchen Fassade schaute, dann konnte es einem schon komisch werden. Ging nicht nur mir so.
8 feste Klos für etwa 500 Leute, plus ein paar Plumpsklos. 5 Duschen und ein paar Waschbecken. Es war ein Fest für den Geruchssinn.
500 Leute in einem Raum. Geschlafen wird auf Feldbetten. Privatsphäre gibt es keine.
Ich fühlte mich an eine Russenkaserne erinnert, die ich Anfang 1990 besuchen konnte. Nur hatten es die Koljas damals komfortabel im Vergleich zu dem was in Heidenau den Asylbewerbern geboten wird. Und die Koljas galten bei uns nicht umsonst als arme Kerle.
Ich würde nicht so leben wollen.

Ich habe auch mit Asylbewerbern gesprochen. Mit Händen und Füßen und englisch so gut es ging. Sie berichteten davon, dass sie froh sind hier zu sein, aber auch von Spannungen unter den Asylbewerbern. Schlägereien. Ich hört auch davon, dass Frauen ... sagen wir es mal verharmlosend "bedrängt" wurden.
Naja.
Das Ganze hat mir zu denken gegeben.

Und als ich zu Hause ankam ging das Gerücht, dass sich im zentralen Aufnahmelager des Kreises Nordsachsen zwei Asylbewerber gegenseitig abgestochen haben sollen. Heute gab es eine teilweise Bestätigung in der lokalen Presse. Ein Marokaner hat einen Tunesier umgebracht.
In den überregionalen Medien war davon nichts zu hören oder zu lesen.

Warum wohl?



#4 Florian

Florian
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Posted 03 September 2015 - 05:00:04 AM

Auf dem Flughafen Hahn sind auch Flüchtlinge in einer Zeltstadt untergebracht. Die Zustände sind dabei ähnlich appetitanregend, wie von dir geschildert. Ich fahre dort jeden Tag dran vorbei um auf die Arbeit zu kommen. Ich bin der letzte, der einem Menschen aus Kriegsgebieten die Einreise oder Hilfe verwehren würde. Allerdings ertappe ich mich dabei ständig selbst, wie ich mich frage warum die Asylsuchenden zwar auf der, garantiert schwierigen, Reise ihren Pass verloren haben, aber das Smartphone retten konnten. Das dieses Verhalten, also die Verheimlichung der Herkunft um nicht abschiebbar zu sein, nicht unbedingt Jubelgeschrei bei allen Bundesbürgern auslöst ist jemandem mit gesundem Menschenverstand ganz klar.

Kurz nach Eintreffen der ersten Flüchtlinge wurden Schilder aufgestellt auf denen in mehreren Sprachen der Weg zu den nächsten Supermärkten (Edeka und Lidl) ausgeschildert war. Das Ergebnis war, am zweiten Tag kamen ca. 30 Flüchtlinge in den Laden, stopften sich die Taschen voll und gingen einfach. Solch ein Verhalten ist definitiv nicht hinnehmbar, aber natürlich hört man davon nichts in der Presse. Allerdings in der Umgebung ist dies nicht mehr zu leugnen. Es waren halt genug Zeugen vor Ort, die jetzt wahrscheinlich von Politik und gleichgeschalteten Medien als Wutbürger, Pack und Mopp deklariert würden, täten sie das öffentlich machen.

Übergriffe und Schlägereien waren auch schon passiert. Mittlerweile sind rund um die Uhr Polizeikräfte vor Ort. Aber ist das die Lösung? Sollen diese angeblich unschuldigen Krawallmacher, die ja nur traumatisiert sind den Rest ihres Lebens mit Polizeischutz getrennt werden? Ich denke die Jungs in Uniform hätten Wichtigeres zu tun.

Kurzum, ich denke der geringe Teil (im einstelligen Prozentbereich) mit wirklichem Fluchthintergrund vor Krieg und Verfolgung sollte auf jeden Fall Hilfe bekommen, aber der Rest, nämlich die geleugneten Wirtschaftsflüchtlinge, sollten tatsächlich schnellstmöglich abgeschoben werden. Vielleicht mit dem guten Rat auf dem Weg, sich in ihrer Heimat auf den Hintern zu setzen und daran zu arbeiten, das es dort besser wird.

Vor allem sollte das deutsche Volk aber nicht belogen und vor vollendete Tatsachen gestellt werden und wenn es dies dann moniert, selbst mit sachlichen Argumenten, wird es zudem noch beschimpft und kriegt mit dem Allheilmittel Nazi-Keule eine gewäschert...

Du bist also im östlichen Teil der Republik nicht allein. Auch hier im Westen sind die Verhältnisse nahezu ähnlich. Der einzige Unterschied ist, bei euch brodelt es mehr oder weniger öffentlich. Hier ist es eher ein Brodeln im Verborgenen, was eigentlich noch gefährlicher ist.


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#5 Gepard

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Posted 03 September 2015 - 12:36:12 PM

Du bist also im östlichen Teil der Republik nicht allein. Auch hier im Westen sind die Verhältnisse nahezu ähnlich. Der einzige Unterschied ist, bei euch brodelt es mehr oder weniger öffentlich. Hier ist es eher ein Brodeln im Verborgenen, was eigentlich noch gefährlicher ist.

 

Das es ähnliche Probleme im Westen mag tröstlich sein. Aber wirklich beruhigen tut es mich nicht.
Ich habe eher das Gefühl, dass sich unser Land ganz langsam in eine ungesunde Richtung bewegt. Es gärt, es brodelt mal mehr und mal weniger, die Unzufriedenheit der Leute an der Graswurzel wird immer größer, während  "die da Oben" nicht den Eindruck machen, als ob sie den Ernst der Lage wirklich verstanden haben. Probleme werden ignoriert, beschönigt, verniedlicht. Jeder, der auf Probleme aufmerksam macht wird gebranntmarkt und verbal niedergemacht. Totschlagargumente gibt es da viele.
Deja vu. Das gab es alles schon mal. Habe ich selbst erlebt in den letzten Jahren der DDR.
Hoffentlich geht es diesmal gut aus. Wenn nicht, dann könnte es das Land zerreissen.

Und darauf habe ich echt keine Lust.

 

 

Was mich echt ärgert sind Promis, die sich vor die Kamera stellen und im Gutmenschenjargon hetzen. Ich nenn da mal Joko und Klaas, Oli Kalkofe, Jogi und seine Truppe, unser Bundespräsi, das Moppelchen von der SPD und und und. Keiner von denen hat ein Asylbewerberheim auf der Nase. Keiner von denen hat die Probleme vor der eigenen Haustür. Keiner von denen hat sich auch nur die Hände schmutzig gemacht um persönlich zu helfen. Keiner.

Für sie ist es einfach tolerant zu sein, denn Toleranz ist die vornehmste Eigenschaft der Nichtbeteiligten.

Erst wenn sie vorne weg gehen und persönlich anpacken, dann haben sie ein Recht die Klappe aufzumachen.

 

Ich habe großen Respekt vor allen, die sich persönlich engagieren. Respekt vor Till Schweiger, Respekt vor den vielen ungenannten Helfern. Aber nicht vor den Phrasendreschern.

 

Meinen Respekt kann sich under Bundespräsiden Gauck verdienen, indem er 100 Asylbewerber in sein Schloss Bellevue aufnimmt. Erst dann kann er von "Dunkeldeutschland" reden. Für mich sind "Dunkeldeutschland" all jene Maulhelden, die nach außen einen auf tolerant machen und klamm heimlich  dafür sorgen, dass das Asylbewerberproblem für sie ganz persönlich ganz weit weg ist. Wie geht nochmal das St. Floriansprinzip?

"Lieber St. Florian verschon mein Haus, zünd das vom Nachbarn an!"



#6 Florian

Florian
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Posted 04 September 2015 - 03:10:28 AM

Ich habe eher das Gefühl, dass sich unser Land ganz langsam in eine ungesunde Richtung bewegt. Es gärt, es brodelt mal mehr und mal weniger, die Unzufriedenheit der Leute an der Graswurzel wird immer größer, während  "die da Oben" nicht den Eindruck machen, als ob sie den Ernst der Lage wirklich verstanden haben. Probleme werden ignoriert, beschönigt, verniedlicht. Jeder, der auf Probleme aufmerksam macht wird gebranntmarkt und verbal niedergemacht. Totschlagargumente gibt es da viele.

Das jetzige Thema der deutschen Flüchtlingspolitik, bzw. das Fehlen einer Solchen, ist leider nur ein Stellvertreter Thema für das eigentliche Problem. Die kleinen Leute werden von der Politik, aber auch von der Wirtschaftselite (was auch das selbe sein kann, bedenkt man die Aufsichtsratplätze und Vorstandsmitglieder der Politiker) nicht nur ernst genommen, sondern schlichtweg übergangen, belogen und platt gemacht. Nur wenige Deutsche hätten solche Freibriefe zur Bankenrettung in Griechenland ausgestellt. Der tolle Mindestlohn hat bei sehr Vielen zu einer schleichenden Lohnsenkung auf dieses Niveau geführt. Generell wird die Verteilung des "Wohlstandes" von unten nach oben immer steiler.

Das die olle Mutti sich dahin stellt und Phrasen drescht von wegen jeder Deutsche hat im Durschnitt 3000,-€ Netto ist auf den ersten Blick eine böse Verarschung von ihr, jedoch ist das kein Wunder. Der größte Teil der Personen mit denen sie sich täglich umgibt sind eben andere Politiker und Wirtschaftseliten. Ein Empfang mit nur Arbeitern hat und wird sie nicht geben. Also liegt das Durchschnittseinkommen der Personen mit der sie redet im 5 stelligen Bereich.

Das diese 3000 Euronen im eigentlichen Sinn heißen ein paar verdienen Millionen und der Großteil der Bevölkerung rutscht immer schneller auf Hartz IV Niveau kann Angie daher gar nicht wissen.

Aber hier schließt sich der Kreis. Viele sagen wir haben nicht genug Geld um Griechenland zu retten. Es hieß auch mal wir haben nicht genug Geld den Osten zu bezahlen. Und mit diesem unkontrollierten Andrang an Migranten scheinen wir jetzt auch noch die ganze Welt retten zu müssen. Fakt ist aber eigentlich, wir hatten mehr als genug um die Wiedervereinigung und auch den Aufbau Ost aus der Portokasse zu bezahlen. Wir hätten auch genug Geld um Griechenland zu retten und sogar genug Geld um den Hunger auf der Welt zu beenden. Das Problem ist nur, die Politiker greifen nur dem kleinen Mann in die Hosentasche, das dann aber mit vollen Händen.

Würden Wirtschaftselite und vor allem Börsenspekulationen so hoch besteuert wie der gemeine Arbeiter, wäre Deutschland binnen weniger Jahre schuldenfrei und könnte selbst mit halber Steuerhöhe immer noch jedes Jahr die Welt retten.

 

Noch eine Anmerkung zur Wiederveinigung, da hier ja auch oft Parallelen mit den vorher stattgefundenen Flüchtlingsströme zur heutigen Situation gezogen werden. Die Wiedervereinigung war wichtig und notwendig. Es war de facto und ist auch jetzt ein gemeinsames Volk das vorher getrennt war. Wie sie abgelaufen ist, ob es gut oder schlecht war und für wen, darüber lässt sich streiten. zumindest eines ist sicher, auf beiden Seiten hat letztendlich nur der kleine Mann Federn gelassen.

 

Ich stimme dir voll und ganz zu, den Helfern, die sich engagieren und helfen kann man nicht genug Respekt entgegen bringen. Allerdings zähle ich den Till Eulenschweiger da nun gar nicht dazu. Mit Sicherheit hätte er mit der Vorzeigeunterkunft auch erhebliche Steuerbegünstigungen bekommen, sprich das Teil hätten auch wir bezahlt und sich dann hin stellen und mit unterster Gossensprache auf alle Nicht-Gutmenschen losgehen zeugt von seiner wahren Gesinnung fürs niedere Volk.

 

Ich hoffe auch, das die Sache ein gutes Ende nimmt. Die Lage ist in der Tat brandgefährlich und mit jedem Tag in der Politik, Wirtschaft und gleichgeschaltete Medien nur über das Pack aus Dunkeldeutschland hetzen und sich einer reellen Lösung verschließen wird die Lage ernster.


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#7 Gepard

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Posted 11 September 2015 - 08:50:29 AM


Elternversammlung in der Schule meines Sohnes. Alle Jahre wieder zum Schulanfang das gleiche Spiel. Eine ruhige und ausgeglichene Veranstaltung. Wie gehabt. Bis kurz vor Schluss. Da eröffnete uns die Klassenlehrerin: "Liebe Eltern. Ich muss ihnen mitteilen, dass unsere Schule in den  Asylbewerbernotfallplan des Freistaates Sachsen aufgenommen wurde. Wir müssen also damit rechnen, dass über kurz oder lang unsere Schulturnhalle zum Aufnahmelager für Asyslbewerber werden wird."
Da ging ein Ruck durch die versammelten Eltern, Hände wurden gehoben um die Frage zu stellen, wie denn in Zukunft der Schulsport sichergestellt werden wird. Aber die Lehrerin winkte gleich ab und sagte: "Es kommt noch besser. Für den Fall, dass sich die Lage weiter so dramatisch zuspitzen sollte ist geplant die Schule zu räumen und in ein Asylbewerberheim umzuwandeln. Der Schulbetrieb wird aber nicht gefährdet sein, denn es ist geplant auf einer benachbarten Wiesenfläche eine Containerschule zu errichten."
Daraufhin gab es die Nachfrage, wieso nicht für die Asylbewerber eine Containerunterkunft errichtet wird. Die Antwort der Lehrerin war, dass es den Asylbewerber nicht zugemutet werden kann in Containern zu leben, da solche Behausungen nicht menschenwürdig seinen.
Eine Mutter stand auf und fragte: "Wenn Container für Asylanten nicht menschenwürdig sind, wieso sollen sie für unsere Kinder menschenwürdig sein?"

Kein Wunder, dass bei einer solchen Behandlung der Bevölkerung keine Wilkommenskultur aufkommen mag.



#8 Florian

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Posted 11 September 2015 - 11:25:51 AM

Da fehlen einem die Worte.

 

Das Schlimmste an der Sache ist noch, würde dies Publik werden, die Mutter wäre von Politik und Medien direkt in die braune Ecke gestellt worden.


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#9 Gepard

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Posted 13 September 2015 - 03:40:16 AM

Es sieht wirklich nicht gut aus. Das Volk beginnt zu murren. Einer meiner Kunden erzählte mir, dass er vergeblich versucht hat in Dresden für seinen Sohne eine Studentenunterkunft zu finden. Alles ist mit Asylbewerbern belegt. Alles wird vom Amt bezahlt, die Mitpreisbindung ist außer Kraft, die Mieten gehen durch die Decke. Ähnliches hört man auch aus Leipzig.

In einem Dorf nahe Leipzig, das 680 Einwohner hat sollen 73 Asylbewerber untergebracht werden. Davon sollen etwa 60 junge Männer sein. In dem Dorf gibt es so gut wie nichts. Keinen Laden, keinen Sportplatz, kein Kino. Nichts. Was sollen 73 Asylbewerber an diesem Ort tun?

Die Einwohner befürchten einen massiven Anstieg der Kriminalität.

Natürlich halten die Gutmenschen dagegen. Alles sei Panikmache und man müsse den armen Leuten doch helfen und die Asylbewerber würden ja nichts böses tun.

 

Nun hört man ja so einiges. Auch von Polizisten und Feuerwehrleuten, die sich außer Dienst ihren Frust von der Seele reden wollen.

Ich zähle nur mal ein paar Ereignisse der letzten Woche auf.

Montag. Messerstecherei im Asylbewerberheim des Landkreises Nordsachsen. Am selben Tag gehen in einem Heim in Leipzig dutzende Syrer und Marokkaner mit Stuhl- und Tischbeinen aufeinander los. Nachdem die Polizei den vorfall bereinigt hat verlangten Sprecher der Asylbewerber neue Stühle und Tische.

Dienstag. In der Stadt Bad Düben kam es zu zwei versuchten sexuellen Übergriffen auf junge Frauen. Die Täter wurden als jung, männlich, südländischen Typs und gebrochen Englisch sprechend beschrieben.

Mittwoch. Selber Ort. Im Lidl Einkaufsmarkt wurden Telefonkarten gestohlen. Der Täter wurde gestellt. Er war jung, männlich, südländischen Typs und sprach gebrochen Englisch. In Delitzsch ähnlicher Vorfall, selber Täterkreis. Gestohlen wurden Alkohol und Tabak.

Donnerstag.  Asylbwerberheim Frederickenstraße Leipzig. 3 mal wurde in der Nacht zu Freitag die Feuerwehr gerufen. 3 mal war es Fehlalarm. Jedes mal wurde der Feuermelder im Gebäude des Asylbewerberheims zur Alarmierung genutzt.

Freitag. Leipzig. Eine Großfamilie von Asylbwerbern marschiert in geschlossner Formation bei Rot über eine Ampelkreuzung. Zwei vorfahrberechtigte Fahradfahrer wurden mit Gewalt von den Rädern geholt und verprügelt.

 

Noch Fragen?



#10 Florian

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Posted 13 September 2015 - 04:26:14 AM

Mittlerweile wurde bei mir auf der Arbeit ein gigantischer Schilderwald vom LBM (Landesbetrieb Mobilität) aufgestellt, mit Geschwindigkeitsbegrenzungen und Achtung Fußgänger Schildern, weil unsere kulturbereichernden Facharbeiter nach Wochen leider immer noch zu traumatisiert sind, sich an Verkehrsregeln zu halten.

Von den letzten 20 Nachtschichten war laut Aussagen meiner Kollegen und auch durch meine eigene Beobachtung in 20 Nächten entweder ein Großaufgebot an Polizei oder Rettungsdiensten vor Ort, oft auch beides zusammen.

Auch in öffentlichen Medien (da hat wohl die Zensur versagt) wird jetzt schon darüber berichtet das verschiedene Städte und Gemeinden den Mietern von Sozialwohnungen bereits die Kündigung geschickt haben um Platz für die lieben Refjutschiiees zu kriegen....

 

 

Insgesamt denke ich nicht das Volk fängt an zu murren, der Laden brennt schon lichterloh. Unsere Dorothea und Konsorten schaffen es zwar noch das Ganze zu ignorieren und die meisten Medien gleichzuschalten, aber die Fassade hält nicht ewig.


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#11 Gepard

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Posted 17 September 2015 - 11:20:10 AM

"Ich schätze mal, ein Drittel aller Flüchtlinge, die sich als Syrer ausgeben sind gar keine."
Diesen Satz hörte ich am Sonntag von einem alten Freund. Ich hatte ihn seit Mai/Juni 1990 nicht gesehen. Wir hatten damals gemeinsam gedient. Er hatte in den Wendetagen "abgekeult" und ist eher ins Zivilleben zurückgekehrt während ich bis zum bitteren Ende geblieben bin. Ich bin dann erst im August Zivilist geworden, hätte aber danach gleich beim BGS oder bei der Bundeswehr anfangen können. Das wollte ich aber nicht, weil man bei diesem Schritt automatisch einen Dienstgrad heruntergestuft worden wäre.
Ist ja jetzt auch egal. Tut nichts zur Sache.
Das mein Freund eher gegangen ist hatte mehrere Gründe. Zuerst kam er aus Berlin, während die Mehrzahl der Leute in meiner Einheit aus dem Süden der Republik stammten. Und zwischen den Ecken, die heute Sachsen und Teile Thüringens bilden und der Hauptstadt Berlin gab es schon immer irgendwie Zoff. Ist historisch tradiert, das läßt sich bis zum Siebenjährigen Krieg zurückverfolgen.
Auf alle Fälle gab es da ein paar Leute, die meinen Freund drangsalierten, weil er aus Berlin kam. Ein anderer Grund, warum ihn manche auf dem Kiecker hatten war eine gewisse Art "Futterneid". Er hatte dummerweise mal erzählt, dass er ein "Botschaftskind" gewesen war. Sein Vater hatte an der DDR Botschaft in Damaskus gearbeitet und seine Familie konnte ihn begleiten. Mein Freund ist also die ersten paar Jahre in Syrien aufgewachsen, erst als er ins Schulalter kam mußte er in die DDR zurück. In seiner damaszener Zeit ging er in einen syrischen Kindergarten, lernte dort also die arabische Sprache und kannte die dortigen Sitten.
Und als er das in der Truppe erzählte gab es da Einige die ihr Mütchen an ihm kühlen mußten, weil er ja ein "Priveligierter" gewesen war, der mal ins NSW (nichtsozialischtische Wirtschaftsgebiet) reisen durfte. Heute nennt man ein solches Verhalten einfach Mobbing.
Soweit zur Hintergrundgeschichte.
Heute arbeitet er bei der Ausländerbehörde und ist mit "Nachforschung zur Herkunftsermittlung" (oder so ähnlich) beschäftigt. Da er ja arabisch von Muttersprachlern gelernt hat und auch später in dieser Richtung studierte kann er in etwa am Dialekt heraushören woher ein arabisch sprechender Flüchtling stammen könnte. So wie wir irgendwie heraushören ob jemandDeutsch mit bayrischen, sächsischen, russischen oder amerikanischem Akzent spricht.
Und er sagte mir, dass viele Leute nur vorgeben aus Syrien zu stammen. "Da sitzen dann Typen vor dir, die im breitesten Kairorer Zungenschlag behaupten, sie stammen aus Alleppo!"


Edited by Gepard, 17 September 2015 - 11:22:43 AM.


#12 Gepard

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Posted 23 September 2015 - 08:44:14 AM

In Halle/Saale wird in naher Zukunft der Betrieb eines Hotels eingestellt um es als Asylbewerberunterkunft zu nutzen. Am Dienstag bekamen deshalb 60 Mitarbeiter die Kündigung.

Das führte natürlich zu großen Freudenbekundungen durch die lokale Bevölkerung und zu einer immens verbesserten Willkommenskultur in der zweitgrößten Stadt Sachsen-Anhalts.

 

Und da vor kurzem der Leipziger Polizeipräsident lautstark herumpolterte, dass in den sozialen Netzwerken "erlogene Faschmeldungen" die Runde machen würden, gebe ich hier meine Quelle bekannt: Der öffentlich rechtliche Nachrichtensender MDR Info http://www.mdr.de/sa...maritim100.html

 

Und für den Fall, dass die Originalquelle von Gutmenschen gelöscht werden sollte hier eine Kopie des Textes.

 

 

Halles Oberbürgermeister will Mitarbeiter unterstützen

Sachsen-Anhalt reagiert auf die erneut ansteigenden Flüchtlingszahlen: Das Maritim-Hotel in Halle wird ab 1. Oktober zur Flüchtlingsunterkunft. Die ersten Menschen sind schon vergangene Woche eingezogen. Den 60 Mitarbeitern wurde deshalb mitgeteilt, dass sie gekündigt werden. Diese Entscheidung sei unsensibel, kritisierte der Deutsche Gewerkschaftsbund. Oberbürgermeister Wiegand sichert den Noch-Beschäftigten aber seine Unterstützung zu.
Das Maritim-Hotel in Halle soll künftig rund 740 Asylsuchende beherbergen. Der normale Hotelbetrieb wird ab Oktober eingestellt.

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand hat den Noch-Mitarbeiterin des Maritim-Hotels seine Unterstützung zugesichert. Das Hotel soll ab 1. Oktober Flüchtlinge beherbergen. 60 Beschäftigte erhielten deshalb am Dienstag die offizielle Mitteilung, dass sie gekündigt werden sollen.
Halles Oberbürgermeister Wiegand will für die entlassenen Mitarbeiter des Maritim-Hotels schnell eine Lösung finden.

Wiegand sagte MDR SACHSEN-ANHALT, möglicherweise seien Männer und Frauen darunter, die auf einen Arbeitsplatz bei der Stadt passten. Mit Wohnungsbaugesellschaften, Stadtwerken und anderen städtischen Gesellschaften gebe es da viele Möglichkeiten. „Die Mitarbeiter sind momentan einfach fassungslos. Das Entscheidende ist, dass man jetzt schnell die Zeit nutzt und sich mit Weiterbildungen oder Qualifizierungen auf einen neuen Arbeitsplatz vorbereitet."

Die Hotelkette hatte ihren Mitarbeitern zuvor auch schon Jobs an den anderen Standorten angeboten. Betriebsratschef Andreas Lehmann sagte, voraussichtlich 18 Azubis würden nach Magdeburg oder Dresden gehen. Lehmann zufolge sei eine Schließung des Hauses nie Thema gewesen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff hingegen erklärte, der Betreiber habe das Gebäude von sich aus angeboten - weil es sonst geschlossen werden müsse. Die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft bedeute auch, dass in dem Gebäude weiter Menschen beschäftigt werden könnten. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte die Entscheidung des Landes als unsensibel kritisiert. Rechtsradikalen würden damit falsche Argumente geliefert.
Erste Flüchtlinge bereits eingezogen

Das Maritim-Hotel wird am 30. September geschlossen. Danach soll das Gebäude rund 740 Asylsuchenden Platz bieten. Wegen des starken Zustroms an Flüchtlingen sind aber bereits vergangene Woche die ersten 85 Menschen im Hotel einquartiert worden. Sie kommen aus Syrien und Afghanistan, unter ihnen befinden sich 17 Kinder und Jugendliche. Das Land hat das Hotel erstmal für drei Jahre gemietet - mit der Option zu verlängern.

Bis Ende des Jahres wird Sachsen-Anhalt rund 23.000 Flüchtlinge aufnehmen. Zugleich will das Land abgelehnte Asylbewerber schneller in ihre Heimat zurückschicken. Beim Innenministerium wurde dafür ein Sonderstab eingerichtet. Die Mitarbeiter sollen zum Beispiel Flugzeuge chartern und Abschiebungen mit anderen Bundesländern koordinieren.

Zuletzt aktualisiert: 23. September 2015, 13:29 Uhr
 



#13 Florian

Florian
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Posted 23 September 2015 - 03:15:55 PM

Rechtsradikalen würden damit falsche Argumente geliefert.

Es werden schlicht wahre Argumente geliefert. Und zwar nicht an Rechtsradikale, sondern an gebildete Menschen mit berechtigten Zweifeln.

Aber genau dieser Widerspruch zwischen öffentlich-rechtlicher Zwangsmeinungsdoktrin und der Realität lässt das Fass dem Siedepunkt näher rücken.

 

Was mich aber an diesem Bericht am meisten stört, es wird suggeriert hier haben schlicht 60 Mitarbeiter ihren Arbeitsvertrag verloren.

In Wahrheit haben hier bis zu 60 Familien ihre Existenz verloren. Das diese Menschen eine gleichwertige und somit gleich bezahlte Stelle erhalten ist zwar wünschenswert, aber nicht wie hier halbherzig angedeutet schon fast sicher.


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#14 Gepard

Gepard
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Posted 26 September 2015 - 09:16:07 AM

Jeden Tag lese ich in meiner Regionalzeitung in kleinen gut versteckten Miniartikeln von kriminellen Aktivitäten an denen einige unserer hochwillkommenen Refjudschies beteiligt waren. Diebstähle, sexuelle Übergriffe, Raub. Oft genug unter Einsatz von Messern.
Und nicht nur ich lese das, sondern auch andere.
Kein Wunder, dass es in dem kleinen Ort Zschölkau nicht besonders gut ankam als dort eine Asylunterkunft für 250 Leute geschaffen werden sollte. In dem Nest leben nur 231 Menschen. Wie bekloppt müssen unsere Behörden sein, wenn man dort 250 Refjudschies unterbringen will? Wollen die einen Aufstand provizieren, oder sind die nur doof!?
Gottseidank ist das Vorhaben gescheitert.

In einer Messehalle der Leipziger Messe am Nordrand der Stadt wurde vor nicht allzulanger Zeit eine Asylunterkunft eingerichtet. Unsere wie immer gutunterrichteten Medien berichteten voller Stolz von einer Vorzeigeunterkunft in der alles prima laufe, alles Friede, Freude, Eierkuchen.
Bis Donnerstagabend massive Polizeikräfte vom 2.Bundesliga Spiel RB gegen Freiburg abgezogen werden mußten, weil sich etwa 200  Refjudschies gegenseitig an die Gurgel gingen. Afghanen gegen Syrer. Der Grund, angeblich hätte ein 17 jähriger Afghane versucht ein syrisches Mädchen (12 Jahre) zu vergewaltigen. Unter der Hand heißt es aber, er hätte es bloß zusammengeschissen, weil das Görl Remidemi gemacht hat. Egal was stimmt. Etwa 200 Leute gingen mit Stuhl- und Tischbeinen und Messern aufeinander los.
Und nicht nur auf andere Asylies, sondern auch auf Bundeswehrangehörige, die in der Essenausgabe halfen und auf DRK Mitarbeiter.
Zwei Mädels vom DRK wurden ordentlich verletzt, sagt der Buschfunk.

Hier die offiziellen Berichte vom MDR:

http://www.mdr.de/na...s-6c4417e7.html

Unsere Behörden haben nun Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das wird wie üblich dauern und letzten Endes im Sande verlaufen, oder mit einer Du-Du-böser-Junge Strafe enden.
Wieso packt man nicht alle die sich gekloppt haben in ein Flugzeug, fliegt sie nach Damaskus und wirft sie dort raus? Assad kann sie sicher als Kanonenfutter gut gebrauchen. Wenn solche Typen Krieg wollen, dann können sie denen bei sich zu Hause haben! Nicht bei uns!

Noch was lustiges zum Abschluss:

Gestern hatte ich eine kleine, etwas hitzige Diskussion mit einer wohlbeamteten Dame aus einem der reicheren Stadtviertel Leipzigs, in welchem übrigens kaum Refjudschies zu finden sind.
Die Tusse meinte doch tatsächlich: wir Deutschen müßten uns auf die Refjudschies zubewegen und uns deren Lebensweise anpassen, etwas über deren Sitten und Religion lernen, damit wir sie besser verstehen würden und uns entsprechend verhalten könnten. Ich war erst mal platt. Dann meinte ich, sie solle sich erst einmal ein Bettlaken über den Kopf hängen und ihr Gesicht verschleiern, bevor sie mit einem Mann redet. Das hat ihr nicht wirklich geschmeckt. Danach wurde ich von ein paar grün-alternativ-riechenden Refjudschies-Welcome Typen als Nazi tituliert.

Naja, so gehts natürlich auch.


Edited by Gepard, 26 September 2015 - 09:28:22 AM.


#15 Soulfreak

Soulfreak

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Posted 01 October 2015 - 01:52:36 AM

http://www.welt.de/p...nander-los.html



#16 Gepard

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Posted 03 October 2015 - 01:24:10 PM

Es gibt wieder einmal eine Meldung, die von den Medien nur im lokalen Umfeld verbreitet wurde.

Eine junge Syrerin wurde in Dessau von ihren eigenen Verwandten erstochen, weil sie einen westlichen Lebensstil pflegte.

 

http://www.mdr.de/na...s-6c4417e7.html

 

Es mag ja sein, dass der Islam in manchen Gegenden Deutschlands zu Deutschland gehört, wie unsere Obermutti es so schön ausgedrückt hat und sich die Moslems dort die Freiheit herausnehmen können alles zu tun und zu lassen wie es ihnen gefällt. Aber wenn dieser islamic way of life in unserem Land akzeptiert wird, dann hat Deutschland keine Zukunft mehr.

Die Moslems müssen begreifen, dass in diesem Land des BGB gilt und nicht die Schria, dass dasGrundgesetz über allem steht und nicht die Regeln des Koran. Und wer das nicht akzeptieren will, der soll gefälligst das Land verlassen.

Entweder finden die Muselmanen einen Weg sich in unsere Gesellschaft zu integrieren und unsere Gesetze und unsere Verfassung zu akzeptieren, oder sie und ihre rückständige Religion haben keine Zukunft in diesem Land. Dann können sie nach Syrien zurückgehen und sich den Arsch wegballern lassen.


Edited by Gepard, 03 October 2015 - 01:25:39 PM.


#17 Florian

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Posted 03 October 2015 - 08:49:35 PM

Gerade auf der Gesichtsbuch Seite im Internet findet man immer wieder Fotos mit dem Untertitel "Das größte Problem mit den Flüchtlingen ist, sie bringen ihre Kultur mit zu uns, die in ihrer Heimat zu den Zuständen geführt hat, vor denen sie geflohen sind."

Das ist, wenn auch gerne von Gutmenschen und Politikern behauptet, keine braune Stammtisch-Parole, sondern schlicht und ergreifend Fakt.

Selbst in der lokalen Presse ist eine Sache nicht mal eine Meldung wert. Der nahe Discount Markt mit dem gelben Kreis und dem Namen mit L beginnend erwägt die Schließung der Filiale. Grund sind die kulturbereichernden Fachkräfte, die in Heerscharen einfallen, Verpackungen aufreißen und probieren. Wenn es schmeckt, wird vor dem Regal gefressen (essen kann man das nicht mehr nennen) und wenn es dem werten Herrn nicht mundet wird das aufgerissene Produkt einfach auf den Boden geworfen. Bezahlt wird in beiden Fällen nicht.

Aber es sind wahrscheinlich noch genug Gutmenschen da, die solches Verhalten lange genug schön reden und es den armen, traumatisierten Refjudschies verzeihen...


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#18 Gepard

Gepard
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Posted 06 October 2015 - 09:42:08 AM

Ich fand die Berichterstattung in einigen bundesweit operierenden Medien heute wieder mal echt fragwürdig.

Es ging um den Brand im Asylbewerberheim Saalfeld, bei dem ein Mann ums Leben gekommen war.

Während die lokalen Radiostationen schon lange meldeten, dass die Polizei einen Brandanschlag ausschließen würde war z.B. im Deutschlandfunk nur die tendenziöse Meldung "Brand im Asylbewerberheim, ein Toter" zu vernehmen. Als Unterton schwang mit, dass es wieder ein paar bekloppte ostdeutsche Rechte sein müßten, die das Feuer gelegt haben. Erst viele Stunden später sprach auch der DLF davon, daß der Asylbewerber sich selbst abgefackelt hat. (Okay, dass klingt jetzt nicht ganz druckreif, aber wie will man es nennen, wenn sich jemand mit einer brennbaren Substanz übergießt und dann ein Feuerzeug dranhält?)

Irgendwann gab es dann eine kurze Reportage die den Tenor hatte: Ja bei solch einer Meldung mußte man doch automatisch von einem ausländerfeindlichem Vorfall ausgehen.

Journalistische Sorgfalt sieht anders aus. Jedenfalls meiner Meinung nach.

 

Zwei Meldungen, die es nicht in den DLF schafften waren z.B: die Festnahme eines Marokkaners in Eilenburg nachdem er eine Frau zunächst belästigt und ihr dann die Handtasche geklaut hat. Und die zweite kam gestern aus Magdeburg. Dort wurde eine Frau zunächst von einem "Mann" vergewaltigt und als der dann fertig war versuchte es eine zweiter "Mann" gleich nocheinmal. Die beiden Männer wurden in der ersten Meldung als "südländisch und gebrochen englisch sprechend" beschrieben. Später war nur noch von zwei Männern die Rede.



#19 Gepard

Gepard
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Posted 16 October 2015 - 09:47:30 AM

Gestern gab es einen Anti-Terroreinsatz von sächsischem SEK und GSG-9 in Leipzig. Die Wohnung zweier Deutschtunesier (was auch immer das sein soll) wurde gestürmt. Angeblich wurde nichts belastendes gefunden. So sagt es zumindest MDR Info.

 

Gestern sah ich dieses Bild in der Zeitung:

 

kalt.jpg

 

 

In der Nähe der Neuen Messe in Leipzig, wo ein Sammellager für Refjudschies existiert, sah ich heute eine größere Zahl von Ihnen durch ein Einkaufszentrum gehen. Mal abgesehen davon, dass sie der Meinung waren, dass sie sich nicht an Schlangen hinten anstellen müßten haben sie auch keinen Ärger gemacht. Nur ist mir aufgefallen, wie dick sie sich eingemummelt hatten. So in etwa wie wir bei -10 Grad.

Die werden sich ganz schön umschauen, wenn wir wirklich einen Winter bekommen sollten. Wer bei 10° schon friert wie ein Schlosshund wird bei -10° echte Probleme bekommen.

Auf der anderen Seite haben die Refjudschies zum größten Teil noch nicht begriffen, wie wichtig in Miteleuropa warmes und wasserdichtes Schuhwerk ist. Man kann sich oben herum einhüllen wie man will, wenn man an den Füßen nur FlipFlops oder dünne Sportschuhe trägt. Eine Bekannte von mir arbeitet beim DRK und die sagte mir, dass die meisten Refjudschies warme Lederschuhe als uncool ablehen und lieber modische Sportschuhe, am besten von Markenherstellern, wollen.

Die werden es schon noch auf die harte Tour lernen. Oder wie heißt es so treffend: Wer schön sein will muß leiden.


Edited by Gepard, 16 October 2015 - 09:48:26 AM.


#20 76.IAP-Blackbird

76.IAP-Blackbird
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Posted 24 October 2015 - 03:43:01 PM

Wurde Heute beim Grenzübertritt kontrolliert ... Fand ich gut, hatte leider keine geladen und fuhr auch in die falsche Richtung ... nach Deutschland... sonst hätte ich die hinter der Grenze abgesetzt und denen erzählt das die Slavische Kultur und Sprache ganz toll ist und man damit auch gut über den Balkan Richtung Süden kommt


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